Call for Papers
Die weite Verbreitung von digitaler Foto-, Audio- und Videotechnik gepaart mit immer besserer
Bearbeitungssoftware erlaubt es selbst unbedarften Nutzern, digitales Bild- oder Audiomaterial
täuschend echt zu manipulieren. Die Authentizität von Mediendaten ist aber überaus bedeutsam,
wenn sie zur Entscheidungsfindung herangezogen werden, wie etwa vor Gericht (Beweisfotos),
in den Naturwissenschaften (Ergebnisdokumentation) aber auch bei der Bildung von öffentlicher
Meinung (Pressefotos).
In letzter Zeit gewinnt daher verstärkt das Feld der digitalen Multimedia-Forensik an wissenschaftlichem Interesse. Allgemein dienen forensische Verfahren zur Spurensuche und -analyse dem Ziel, (Straf-)Handlungen zu rekonstruieren und Beteiligte zu identifizieren. Im Speziellen nutzen Verfahren der Multimedia-Forensik Modelle des Medieninhaltes oder der Digitalisierungstechnik, um auffällige Abweichungen vom Normalfall als forensische Indizien bei der Überprüfung der Authentizität zu verwenden. Durch statistische Analysen digitaler Bilddaten können beispielsweise Rückschlüsse auf die zur Aufnahme verwendete Digitalkamera bzw. Scanner gezogen oder Spuren von Nachbearbeitungsschritten entdeckt werden.
Schwerpunkte
hier.
In letzter Zeit gewinnt daher verstärkt das Feld der digitalen Multimedia-Forensik an wissenschaftlichem Interesse. Allgemein dienen forensische Verfahren zur Spurensuche und -analyse dem Ziel, (Straf-)Handlungen zu rekonstruieren und Beteiligte zu identifizieren. Im Speziellen nutzen Verfahren der Multimedia-Forensik Modelle des Medieninhaltes oder der Digitalisierungstechnik, um auffällige Abweichungen vom Normalfall als forensische Indizien bei der Überprüfung der Authentizität zu verwenden. Durch statistische Analysen digitaler Bilddaten können beispielsweise Rückschlüsse auf die zur Aufnahme verwendete Digitalkamera bzw. Scanner gezogen oder Spuren von Nachbearbeitungsschritten entdeckt werden.
Schwerpunkte
- Bestimmung des Ursprungs digitaler Medien (Bilder, Videos, Audiodateien)
- Überprüfung der Integrität digitaler Medien (Erkennung von Manipulationen)
- Zuverlässigkeit von Methoden zur Sicherstellung der Authentizität von digitalen Medien
- Möglichkeiten zur aktiven Umgehung von Methoden zur Sicherstellung der Authentizität von digitalen Medien
- Rechtliche Beurteilung der Ergebnisse forensischer Untersuchungen
- Multimediaforensik als Teil der digitalen Forensik
- Dokumentensicherheit im Zusammenhang mit A/D- bzw. D/A Wandlung
hier.
Eingeladener Vortrag
- Doc Baumann (DOCMA, Magazin für digitale Bildbearbeitung) (siehe
Programm)
Adressaten
- Wissenschaftler aus den Forschungsgebieten IT-Sicherheit / Multimedia / Bildverarbeitung / Signalverarbeitung / Mustererkennung / Computer Vision
- Alle Interessenten an Techniken zur Sicherstellung der Authentizität digitaler Medien aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Justiz und Sicherheit
Termine
03.05.2009 |
Einreichung von Workshop-Beiträgen (Titel, Autor, Abstract) |
10.05.2009 |
Einreichung des finalen Beitrags |
01.06.2009 |
Mitteilung über Annahme/Ablehnung von Workshop-Beiträgen |
01.07.2009 |
Abgabe der fertigen Druckvorlagen für den Tagungsband |
28.09.2009 |
Teilnahme am Workshop im Rahmen der GI Jahrestagung vom 28.09.2009-02.10.2009 |
Einreichung von Beiträgen
Beiträge im LNI-Format können bis zum 03.05.2009 über die zentrale Konferenzverwaltung der Jahrestagung der GI eingereicht werden. Zusätzlich ist eine Überarbeitung von bereits registrierten Beiträgen bis zum 10.05.2009 möglich. Erst danach beginnt der Begutachtungsprozess. Genauere Informationen zu den Vorgaben für Ihre Einreichung finden sie unter folgender Adresse:
http://www.informatik2009.de/einreichung.html
Angenommene Beiträge erscheinen als einseitige Kurzfassung im gedruckten Tagungsband und als Volltext auf einer CD/DVD, die dem gedruckten Tagungsband beigefügt ist. Wir bitten daher die Autoren von angenommenen Beiträgen um die zusätzliche Einreichung einer einseitigen Kurzfassung im LNI-Format.
http://www.informatik2009.de/einreichung.html
Angenommene Beiträge erscheinen als einseitige Kurzfassung im gedruckten Tagungsband und als Volltext auf einer CD/DVD, die dem gedruckten Tagungsband beigefügt ist. Wir bitten daher die Autoren von angenommenen Beiträgen um die zusätzliche Einreichung einer einseitigen Kurzfassung im LNI-Format.
Organisation
Matthias Kirchner und Thomas Gloe
Technische Universität Dresden
Fakultät Informatik
Institut für Systemarchitektur
Lehrstuhl Datenschutz und Datensichterheit
01062 Dresden
Tel. +49 (351) 463 – 38 371
Fax. +49 (351) 463 – 38 255
{Vorname.Nachname}(at)inf.tu-dresden.de
Technische Universität Dresden
Fakultät Informatik
Institut für Systemarchitektur
Lehrstuhl Datenschutz und Datensichterheit
01062 Dresden
Tel. +49 (351) 463 – 38 371
Fax. +49 (351) 463 – 38 255
{Vorname.Nachname}(at)inf.tu-dresden.deProgrammkomitee
Rainer Böhme (Technische Universität Dresden, Program Chair)
Oliver Deussen (Universität Konstanz)
Felix Freiling (Universität Mannheim)
Michael Knopp (Universität Kassel)
Markus Kuhn (University of Cambridge)
Stefan Ott (Bundeskriminalamt)
Claus Vielhauer (Fachhochschule Brandenburg)
Antje Winkler (Technische Universität Dresden)
Oliver Deussen (Universität Konstanz)
Felix Freiling (Universität Mannheim)
Michael Knopp (Universität Kassel)
Markus Kuhn (University of Cambridge)
Stefan Ott (Bundeskriminalamt)
Claus Vielhauer (Fachhochschule Brandenburg)
Antje Winkler (Technische Universität Dresden)




